Ateliereröffnung in Rheinfelden

Jetzt ist es soweit, man kann unser Kreatives Tun miterleben jeweils am Samstag von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr.

Ateliereröffnung mit Apéro ist am Samstag, 23. November ab 11 Uhr, wir freuen uns auf Besuch, bis dann!

Manuela Tschudin und Mathias Schieber

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Skarabu am Herbstwarenmarkt in Rheinfelden

Hallo Ihr Lieben – dieses Wochenende ist es wieder soweit – nachdem das Festival der Kulturen dieses Jahr in Rheinfelden leider nicht stattgefunden hat, bin ich nun mit meinem Glasperlen- und Schmuckstand am Rheinfelder Warenmarkt dabei.

Ich freue mich über Eure Besuche! Bis dann!

Was bedeutet Skarabu

Das Wort Skarabu ist aus zwei Tiernamen zusammengestellt: Zum einen der Skarabäus, welcher auch „Pillendreher“ genannt wird und irgendwie zum Glasperlendrehen passt. Er gilt gleichzeitig als Symbol der Schöpferkraft. Skarabäus-Amulette wurden im alten Ägypten als Glücksbringer getragen.

Der andere Wortbestandteil ist von Marabu. Dies ist der grosse Vogel, welcher zur Familie der Störche zählt und in Afrika vorkommt. Seine weichen Unterschwanzfedern werden in der Modeindustrie und auch in der Kriminalistik verwendet. Marabus sind ausgezeichnete Thermiksegler, nur ganz wenig Aufwind genügt ihnen, um weite Strecken ohne Flügelschlag zurückzulegen. Trotz dem auf den ersten Blick eher als hässlich zu bezeichnedem Aussehen, hat der Marabu etwas majestetisches, was ihn für mich zu einem Symbol innerer Schönheit macht.

Wie ich zu den Glasperlen kam …

Tag und Nacht arbeitete ich für mein Grafikatelier, kam nie zur Ruhe und liebte diese Arbeit aber sehr. Bis eines Tages gar nichts mehr ging und ich eine Pause machen musste. Sofort wurde mir klar, dass ich eine Beschäftigung brauche, die nichts mit meiner Arbeit zu tun hat, so lernte ich bei Isabelle Merkel das Perlendrehen. Und es liess mich bis heute nicht los. Und dann, als mich das Glasvirus schon völlig im Griff hatte, merkte ich, dass mich eine Sehnsucht aus dem Hintergrund in diese Richtung geleitet hatte, die mich schon von Kindesbeinen an begleitete:

„… und sie lag Nachts wach und träumte davon, eine Farbe zu erfinden. Keine solche, wie es sie schon gab, sondern eine ganz und gar neue. Sie hatte schon viele Tage damit verbracht, auf ihrer Farbpalette zu mischen: Aus Rot und Gelb entstand ein leuchtendes Orange und auch die Mischung von Blau und dunklem Rot mochte sie sehr gerne. Doch wonach sie sich wirklich sehnte, das war etwas ganz Neues.

So wurde aus dem kleinen Mädchen eine Frau, immer begleitet von dieser Sehnsucht, die unstillbar in ihrer Brust sass.

Das einzige, was diesen Hunger etwas stillte, das waren Glasperlen. Bunte, funkelde Farben, manchmal schillernd, manchmal spiegelnd. Ja, so stellte sie sich diese geheimnisvolle Farbe vor, voll von geheimnisvollem Glanz und unbekanntem Leben.

So ist sie schon als kleines Mädchen von der Sehnsucht ihrer Seele geleitet worden und ist noch heute daran, diese unbekannte Farbe zu suchen.

Beim Aussuchen der Bunten Glasstangen aus dem fernen Venedig. Beim Erhitzen des flüssigen Glases und beim Formen des flüssigen, glühenden Materials. Und jede Glasperle, die entsteht, facht die Sehnsucht von Neuem an.“